Stadtbäckerei

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Der früheste nachweisbare Besitzer des Grundstücks Gänsemarkt Nr. 44 war 1630 Andreas Heineke. 1672 ging das Grundstück auf dessen Tochter Margaretha, verw. Möller über. Sie zweigt 1681 ein Erbe mit dem Recht der Fast-, Los- und Grobbäckerei an Peter Flohr ab. 1701 verlassen die Erben von Peter Flohr das Backerbe an den Bäcker Johannes Schmidt. Hinrich Jacob Nobiling heiratet die Tochter von Johannes Schmidt und übernimmt 1725 das Erbe. Bis 1872 befindet sich die Bäckerei im Besitz der Familie Nobiling. 1872 übernimmt der Bäcker Carl Heinrich Walther, der noch eine weitere Bäckerei im Kattrepel betreibt, die Bäckerei am Gänsemarkt. Im gleichen Jahr wird ein Grundbuchblatt angelegt.

1900 geht die Bäckerei an H.G.W. Schaper über. Er stammt aus einer Bäckerfamilie und besaß eine weitere Bäckerei in der Lohmühlenstraße. 1913 verkauft H.G.W. Schaper an den Bäckermeister Albert Johannsen.

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